Der Scan

Der erste grundlegende Schritt im Plekprozess ist der Intialscan.

Das Instrument - gestimmt und mit Saiten im Falle der Plek Station, bzw. unter simulierter Saitenspannung bei der Plek Pro - wird in der Maschien festgebunden.

Danach wird das Griffbrett durch das Sensormodul abgetastet, um den Scan zu erzeugen. Dieser Scan enthält detaillierte Informationen über den Sattel, die Saitenlage, das Griffbrett und die Bünde.

Anschliessend werden die Daten in extrem genauen Grafiken dargestellt:

Die Scanergebnisse werden den einzelnen Saiten zugeordnet. Hier sehen wir beispielsweise die Scanergebnisse für die hohen E-Saite. Darüber hinaus können alle Saiten gleichzeitig dargestellt werden.

In der obigen Grafik stellt die blaue Linie das empfohlene Relief für das Griffbrett sowie eine Führungslinie für die Einstellung der Halsstellschraube dar. Demnach sehen wir, dass der mittlere Bereich des Halses etwas angehoben werden muss. Das heisst, dass die Halsstellschraube etwas fester gedreht werden muss.

Die zackige "Hochhaus"-Line stellt die Bünde dar (allerdings vergrößert und etwas verzerrt, um die Analyse zu erleichtern). Die unregelmäßige rote Linie stellt die aktuellen Bundhöhen dar.

Die grüne Kurve steht für die empfohlene Bundhöhe für eine optimale Saitenlage. Die gerade grüne Linie stellt die optimale Saitenlage dar. Die rote Gerade stellt die aktuelle Saitenlage dar.

Wir können jetzt schon erkennen, dass es ein paar Probleme mit diesem Griffbrett gibt. Einige der Bünde sind weit über der optimalen Höhe und werden wahrscheinlich schnarren, wenn die Saite dort gespielt wird.

Also bietet der Plekscan effektiv eine dreidimensionale, stark vergrößerte Sicht des Griffbretts, mit sehr detaillierten Informationen über potentielle Problembereiche.