STS - String Tension Simulation

In der Serienproduktion wird die plek pro durch die STS (String Tension Simulation) ergänzt, die in der Lage ist, die Zugkräfte von Gitarren- und Bass-Saiten zu simulieren, damit eine Bearbeitung der Gitarren- und Basshälse ohne Besaitung automatisch erfolgen kann.

Mittels spezieller Kopfplatten- und Korpusadapter werden die zu bearbeitenden Instrumente in die Aufnahmevorrichtungen der sts eingehängt. Computergesteuert wird anschließend für jeden Halstyp durch ein pneumatisches Verfahren ein individuell definierter Saitenzug erzeugt. Der Halsstab bzw. der Hals des Instruments verhält sich somit so, als wäre das Instrument besaitet. Ein interessanter Vorteil der Verwendung der sts ist die Möglichkeit, Hälse für sich zu bearbeiten, d.h. ein Instrumentenkorpus ist nicht zwingend erforderlich.


STS intern

Die interne STS wird von der Software der plek-pro gesteuert und tritt an die Stelle der Tür, die ansonsten für die Aufnahme von besaiteten Instrumenten zum Einsatz kommt. In Abhängigkeit von dem gewählten Gitarren /Bassmodell werden aus einer zuvor erstellten Vorlagedatei (template) alle relevanten Bearbeitungsparameter geladen inkl. des für die korrekte Saitensimulation notwendigen Drucks.


STS extern

Die externe STS ist ein stand-alone Gerät mit einer unabhängigen numerischen Steuereinheit. Mit ihr wird die gewünschte Krümmung des Halses durch Justierung des Halsstabs unter simuliertem Saitenzug außerhalb der Maschine voreingestellt. Durch das gleichzeitige Arbeiten mit interner und externer sts werden die Maschinenzeiten optimal ausgelastet.


Typischer Arbeitsablauf mit der plek pro/STS

Der Operator bringt die Halterungsadapter an, hängt das Instrument ein und aktiviert per Touchpanel die Saitenzugsimulation in der externen STS. Die Halsstellschraube wird justiert, bis die Anzeigen einer speziellen Halskrümmungslehre (dial indicator neck relief gauge) das gewünschte Resultat zeigen. Dieser Vorgang dauert ca. eine Minute.

Die voreingestellte Gitarre wird aus der externen sts genommen und anschließend in der internen STS fixiert. Soll auch die Stegeinlage gefräst werden, wird diese ebenfalls unter Verwendung einer speziellen Klemmvorrichtung in der Maschine befestigt. Die entsprechende Vorlagedatei (template) wird ausgewählt, die Parameter im "Virtual Fret Dress"-Menu eingestellt (Details siehe plek pro im Werkstattbetrieb) und die Bearbeitung beginnt. Unter simuliertem Saitenzug werden die Bünde gefräst und alle weiteren in der Vorlagedatei eingetragenen Arbeiten (Sattel- und Stegbearbeitung) ausgeführt.

Während die Maschine läuft, können andere vor- und nachbereitende Tätigkeiten erledigt werden:

  • Adapter der zuvor bearbeiteten Gitarre abnehmen
  • Bünde dieser Gitarre polieren
  • Adapter an die nächste Gitarre anbringen und deren Halskrümmung in der externen sts voreinstellen

 

 

 

 

 

 



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