Technik

Video: Einführung in die plek-Technologie


Welcher Gitarrist kennt das nicht...

Das Instrument klingt hervorragend, sieht edel aus und liegt gut in der Hand, aber irgendwie spielt es sich schwer. Ein Problem, dem Abhilfe geschaffen werden kann.

Neben dem Klang ist die Bespielbarkeit eines der wichtigsten Qualitätskriterien von Musikinstrumenten. Mit dem plek-Verfahren kann die für das jeweilige Instrument optimal mögliche Saitenlage garantiert werden, abgestimmt auf den individuellen Stil des Musikers. Eine optimal bespielbare Gitarre klingt besser: die Saiten schlagen nicht mehr beim Spielen gegen die Bünde und Intonationsprobleme werden eliminiert.


Der plek-Scan

Wir schauen uns den Hals an: Entscheidend dabei ist die Tatsache, dass das Instrument zunächst unter Saitenspannung – und damit unter Spielbedingungen – gemessen wird. Der Computer ermittelt eine Art 3D-Abbild der Griffbrettoberfläche, inklusive der Position und der Höhe der Saiten. Dank des plek Scans kann die Halskrümmung, welche durch die Saitenspannung erzeugt wird, bei der Berechnung der Bearbeitungsparameter berücksichtigt werden.


Das virtuelle Griffbrett

Im Menü Virtual fret dress (fret dress = Bundabrichtung) stellt der plek Operator nicht nur ein, wie viel von den Bünden abgefräst werden soll, sondern kann auch die Griffbrettradien und den sog. fall-off den Erfordernissen des Instrumentes bzw. des Musikers anpassen. Man kann sehen, wie hoch jedes einzelne Bund ist bzw. nach der Bearbeitung sein wird und an welchen Stellen die Saiten wegen zu hoher oder zu niedriger Bünde schnarren. Die erste Maßnahme ist i.d.R. die Einstellung der Halskrümmung mit Hilfe des Halsstabes (trussrod).


Die Bearbeitung

Sind die Parameter für die Bearbeitung eingegeben, nimmt der plek Operator die Saiten ab und startet die Bearbeitung. Je nachdem, was eingegeben wurde, werden die Bünde bearbeitet sowie der Sattel und - bei akustischen Gitarren - die Stegeinlage.
Mit der neusten Generation von plek Maschinen (plek pro, plek station) werden die Bünde gefräst, auf der Vorgängerversion (plek basic) werden sie geschliffen. Das zugrundeliegende Konzept sowie die Steuersoftware sind im wesentlichen identisch; bei gleicher Qualität dauert der Vorgang der Bundbearbeitung auf der "basic" lediglich etwas länger als auf der "pro/station" und der Sattel muss von Hand gekerbt werden.


GePlekt!

Sind Bünde, Sattel und Stegeinlage bearbeitet, werden die Saiten wieder aufgespannt und gestimmt. Ein finaler Scan kontrolliert, ob das Resultat den Vorgaben entspricht. Ist das der Fall, werden die Bünde abschließend hochglanzpoliert.



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